Den Schachtalk am Sonntag bestreiten heute IM Jonathan Carlstedt und GM Dmitrij Kollars.
Sie blicken zurück auf das großartige grenke-Schachfestival sowie die zentrale Endrunde der Bundesliga.
Den Schachtalk am Sonntag bestreiten heute IM Jonathan Carlstedt und GM Dmitrij Kollars.
Sie blicken zurück auf das großartige grenke-Schachfestival sowie die zentrale Endrunde der Bundesliga.
3. Schachtalk am Sonntag mit IM Jonathan Carlstedt und IM Dirk Poldauf. Themen: Ausblick auf grenke Chess, Vincent Keymers Abschneiden bei Freestyle Chess in Paris, Schach-EM der Frauen, Jugendförderung & mehr…
Die beiden Gäste von Michael Busse und IM Jonathan Carlstedt sind heute der Mannschafts-Europameister von 2011 GM Rainer Buhmann sowie der badische Referent für Breitenschach Renke Fließ.
Wir sprechen u.a. über den Rücktritt von Elisabeth Pähtz, über Hans Niemann und den Cheatingfall Kirill Shevchenko, den Verkauf des Weissenhaus Resort sowie die Tournee von Gotham Chess.
Vor fünf Jahren war Georgios Souleidis bei weitem noch nicht so bekannt wie heute. Doch schon damals stieß ich auf seinen YouTube-Kanal und interviewte ihn in einer der ersten Schachgeflüster Folgen.
Dieses Interview bildet den Auftakt des Formats „Schachgeflüster Classic„, in dem frühere Interviews neu aufgelegt werden.
Viel Spaß beim Zuhören!
In der neuesten Folge des Podcasts „Schach für Kinder“ spricht Xenia Bayer über Redewendungen und ihre Ursprünge – und wie das Schachspiel sich klammheimlich in unsere Alltagssprache eingeschlichen hat.
Xenia erzählt, wie sie plötzlich merkte, dass ihr Projekt auf der Kippe stand – oder wie sie es ausdrückt: am seidenen Faden hing. Am Ende hatte sie aber Schwein und konnte das Problem noch rechtzeitig lösen. Die Redewendungen klingen vielleicht lustig, haben aber oft spannende Ursprünge.
Viele Begriffe aus dem Schach haben es in unsere Alltagssprache geschafft – oft, ohne dass wir es merken, wie zum Beispiel:
Einen geschickten Schachzug machen – eine clevere Entscheidung treffen.
Jemanden in Schach halten – jemanden kontrollieren oder unter Druck setzen.
Einen Zug voraus sein – strategisch denken und vorausplanen.
en passant – eine Aufgabe nebenbei meistern
Zugzwang – handeln müssen, obwohl keine Option so richtig toll ist.
Schachmatt – keine Chance mehr auf einen Ausweg.
Das zeigt, dass Schach nicht nur ein Spiel ist, sondern eine Art Lebensschule – oder zumindest eine gute Ausrede, wenn man zu lange über Entscheidungen nachdenkt.
„Das Leben ist wie ein Schachspiel“, sagen kluge Leute – darunter Thomas Henry Huxley und Albert Einstein. Man muss vorausdenken, manchmal Risiken eingehen und gelegentlich einen Bauern opfern, um später besser dazustehen. Im echten Leben bedeutet das vielleicht, ein Wochenende fürs Lernen zu opfern, damit man später nicht in Zugzwang gerät.
Zum Schluss ruft Xenia die Zuhörer auf, weitere Redewendungen aus der Schachsprache zu teilen. Vielleicht kennt ja jemand noch eine, die im Alltag häufiger benutzt wird?
Und zum krönenden Abschluss gibt es noch eine Schach-Anekdote: Iraida Spasskaja, die Schwester des zehnten Schachweltmeisters Boris Spassky, war nicht nur im Schach, sondern auch im Dame eine echte Meisterin. Man könnte sagen, Talent lag in der Familie.
Wer also Lust auf eine unterhaltsame Kombination aus Schach und Sprachgeschichte hat, kann in die neue Episode reinhören – ganz ohne Zeitnot.