Lara Schulze – 18 Jahre jung und schon über 2.300 Elo-Punkte. Die Nr. 7 der deutschen Frauen-Rangliste ist nicht nur eine talentierte Schachspielerin, sondern auch unheimlich fleißig. In ihrem Schachblog berichtet sie den deutschen Schachfans von ihren aktuellen Turnieren. Zuletzt erhielten wir auf diese Weise spannende Einblicke in die Schacholympiade.
Was sagen eigentlich ihre Mitschüler zu ihrem Hobby? Welchen Beruf möchte Lara einmal ausüben? Hat sie noch freie Kapazitäten als Schachtrainerin? Zu welchem Verein wechselt sie? Und was hält sie als Eröffnungsspezialistin von Chess960? Diese und andere Fragen werden beantwortet.
Ein Interview mit einer selbstbewussten und humorvollen jungen Frau…. – Wie immer viel Spaß beim Zuhören!
Heute beschreibe ich 8 typische Spielsituationen, die in einer Schachpartie immer wieder vorkommen. In diesen Situationen gibt es verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. Versucht Euch dieser Muster bewusst zu sein und findet Eure eigenen Regeln und Merksätze. Eine Solofolge ohne Interviewgast für alle Spieler mit Spielstärke bis ca. 1600.
Er ist der König unter den Schachprinzen – die deutsche Nr. 1, GM Alexander Donchenko. Im Interview berichtet Alexander über seinen bisherigen Werdegang. Fokussiert er sich ganz auf das Schachspielen oder gibt es künftig vermehrt Online-Inhalte von ihm zu sehen? Warum hat er keinen festen Trainer? Und was hält er von Internet-Turnieren? Interessante Einblicke in eine noch am Beginn stehende Schachkarriere von Deutschlands neuem Spitzenspieler. Viel Spaß beim Zuhören!
Er war Weltranglisten-Sechster und rettete Bobby Fischer beim Pilzesammeln das Leben.
Vlastimil Hort hat mit den Großen gespielt und einige Anekdoten zu erzählen. Zum Beispiel, wie er sich 1985 mit 200 Dollar die Flucht nach Deutschland erkauft hat. Oder dass es zu seinen Aufgaben als Sekundant eines großen Spielers gehörte, mit diesem Wein zu trinken.
Außerdem berichtet Vlastimil Hort, was Bobby Fischer ihm über dessen berühmten Fehler mit dem Läufer in der 1. Partie gegen Boris Spasski 1972 gesagt hat.
„Manchmal kann ein begabter Schweinehirt besser spielen als der König von Saudi-Arabien“, so GM Hort zur Bedeutung von Talent. Und auf die Frage, wie man sich im Schach verbessert, antwortet er: „Mit der Katzenregel“. Was es damit auf sich hat und noch mehr unglaubliche Geschichten, das alles in diesem Interview mit einer der unterhaltsamsten Schach-Persönlichkeiten unserer Zeit.
Er hat chess24 zu einer der erfolgreichsten Schach-Webseiten gemacht: GM Jan Gustafsson. Der Europameister 2011 bezeichnet sich als „Schach-Rentner“, ist aber immer noch die Nr. 4 der deutschen Rangliste. „Ich würde klassisches Schach nicht abschreiben“, sagt er über die aktuellen Fragestellungen im Zusammenhang mit Corona und Internetschach.
Jan Gustafsson erläutert, warum es aus seiner Sicht eben doch auch für Anfänger sinnvoll ist, Eröffnungen zu üben. Er verrät, welches Prinzip Magnus Carlsen bei Sekundanten etabliert hat, und mit welchen jungen deutschen Schachspielern er Trainings-Sessions abgehalten hat. Ein sympathischer Auftritt von einem der größten Promoter des Schachs in Deutschland, GM Jan Gustafsson.