Tipps fürs Schach vom Gedächtnis-Weltmeister

Simon Reinhard spielt für den SK Tarrasch München, hat eine DWZ von über 2000 und wurde 2014 und 2016 Gedächtnisweltmeister. In dieser Folge erklärt er, was man bei einer Gedächtnis-WM überhaupt leisten muss – und welche Rolle ein gutes Gedächtnis im Schach spielt.

Wir sprechen über die Loci-Methode, bei der Informationen mit festen Orten entlang eines bekannten Weges verbunden werden, und darüber, wie sich selbst lange Zahlenfolgen in einprägsame Bilder verwandeln lassen.

Natürlich geht es auch um die praktische Anwendung: Wie hilfreich sind Gedächtnistechniken für Eröffnungsvarianten, Endspiele und das Schachtraining? Was passiert, wenn man eine Hauptvariante auswendig lernt und der Gegner schon früh abweicht? Dabei zeigt sich: Im Schach geht es weder nur um Auswendiglernen noch nur um Verständnis – entscheidend ist das Zusammenspiel von beidem.

Außerdem berichtet Simon Reinhard von seinem Auftritt beim grenke Chess Festival, seiner Arbeit als Gedächtnistrainer und seinem Angebot auf schoolofmemory.com. Auch die Frage, ob man Großmeister Helmut Pfleger wirklich glauben kann, wenn er von einem schlechten Gedächtnis spricht, darf nicht fehlen.

Zum Abschluss sprechen wir über aktuelle Schachthemen: die Schach-WM in Genf, die kommende FIDE-Präsidentschaftswahl, die Ablehnung des Aufstiegs einer reinen Frauenmannschaft in der englischen Schachliga, den Start der Grand Chess Tour mit Vincent Keymer sowie das Turnier in Dortmund.

Mehr Schach gibt es auf chess-tigers.de, im Chess-Tigers-Newsletter und auf schachtermine.com. In der nächsten Folge ist Sarah Papp zu Gast.

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