FIDE-Präsidentenwahl und Schachgeschichte mit Dr. Frank Hoffmeister

Seit 2001 arbeitet Dr. Frank Hoffmeister als EU-Beamter in Brüssel und leitet heute die Rechtsabteilung des Europäischen Auswärtigen Dienstes. Zudem lehrt er EU-Recht an der Brussels School of Governance. In dieser Folge sprechen wir jedoch nicht über Europapolitik, sondern über seine zweite große Leidenschaft: die Schachgeschichte.

Frank Hoffmeister ist Präsident der international renommierten Chess History & Literature Society, Schachautor und selbst aktiver Vereinsspieler. Im Gespräch erzählt er, wie er zur historischen Schachforschung kam.

Wir sprechen über seine Bücher zur belgischen Schachgeschichte, zur Entwicklung der Schachtheorie von Philip Stamma bis Wilhelm Steinitz sowie über sein Werk zur französischen Schachgeschichte im Exzelsior Verlag.

Hoffmeister hat eine überraschende Antwort auf die Frage, wer die am meisten überschätzte Schachpersönlichkeit ist. Für ihn ist es Michail Botwinnik – und er begründet dies natürlich auch.

Außerdem erklärt Hoffmeister, wer die Chess History & Literature Society ist und ob man bereits ein ausgewiesener Experte sein muss, um Mitglied zu werden.

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf aktuelle Themen der Schachwelt: den Deutschen Schachgipfel in Dresden, die Folgen der EU-Sanktionen gegen FIDE-Präsident Arkadi Dworkowitsch, die bevorstehende FIDE-Wahl, den zerstörten Schachclub im ukrainischen Cherson sowie den Turniersieg des jungen Christian Glöckler in Biel.

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